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Angelumfrage: Zählung Von Meerestieren [Diashow]
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Anonim

Taxonomen räumen Hunderttausende bekannter Meeresspezies auf - vom Plankton bis zu Pottwalen.

Es gibt vielleicht nicht zu viele Fische im Meer, um das alte Lied zu paraphrasieren, aber es gibt sicherlich viele. Wissenschaftler haben keine gute Vorstellung davon, wie viele Fisch- oder Krebstiere, Schwämme, Tintenfische, Planktone und sogar Säugetierarten sich im Ozean befinden, aber sie schätzen bis zu einer Million. Die Volkszählung der Meereslebewesen zielt darauf ab, bis 2010 so viel wie möglich davon aufzuzeichnen, die Artenregister zu bereinigen und gegebenenfalls zu erweitern.

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Der erste Schritt besteht darin, sicherzustellen, dass der Katalog keine Duplikate enthält. Experten haben bisher festgestellt, dass mehr als 56.000 Arten mehr als einmal beschrieben werden. Nachdem sie diese Liste erstellt haben, ist das, was noch übrig ist, Teil des neuen Weltregisters für Meeresspezies - dem offiziellen Aufbewahrungsort der Informationen der Volkszählung.

Der Brotkrumenschwamm erwies sich als der ungeheuerlichste Täter und sammelte insgesamt 56 separate Einträge, vielleicht weil er keine feste Adresse oder Form hat und sich gerne an eine Vielzahl von Gegenständen wie Schwimmern, Pfählen oder sogar an den Unterseiten von Steinen festhält. Aber es kann immer am Geruch erkannt werden: Laut Meeresbiologen riecht es nach verbranntem Schießpulver.

Selbst der schwedische Biologe Carl Linnaeus, der Gründer der modernen Taxonomie, war nicht schuldlos: Er gab dem Pottwal vier verschiedene Namen.

Gleichzeitig werden jedes Jahr mehr als 1.000 neue Meeresspezies entdeckt, darunter mindestens 100 Fische. Die Tiefsee und die antarktischen Gewässer enthüllen weiterhin ihre Geheimnisse. So wurden bei jüngsten Expeditionen in das Weddellmeer zwischen der Antarktis und dem weiteren Südatlantik allein mehr als 1.000 neue Arten gefunden - von einzelligen Pflanzen bis hin zu Tiefseekrabben, die kilometerweit unter der Meeresoberfläche leben.

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