Biosignaturen Zur Entwicklung Des Lebens
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Video: Biosignaturen Zur Entwicklung Des Lebens

Video: So faszinierend beginnt das Leben | Terra X 2022, Dezember
Anonim

Anmerkung der Redaktion: Diese Geschichte ist Teil eines Beitrags "Die Farbe der Pflanzen auf anderen Welten" aus der April 2008-Ausgabe von Scientific American.

Anmerkung der Redaktion: Diese Geschichte ist Teil eines Beitrags "Die Farbe der Pflanzen auf anderen Welten" aus der April 2008-Ausgabe von Scientific American.

Abgesehen von den Farben, die von Pflanzen reflektiert werden, können diese anderen Merkmale Lebenszeichen sein:

Sauerstoff (O.2) plus Wasser (H.2Ö). Selbst in einer leblosen Welt erzeugt das Licht des Muttersterns auf natürliche Weise eine kleine Menge Sauerstoff in der Atmosphäre eines Planeten, indem es Wasserdampf spaltet. Das Gas wird jedoch schnell verregnet und durch Oxidation von Gesteinen und vulkanischen Gasen verbraucht. Wenn ein Planet mit flüssigem Wasser reichlich Sauerstoff hat, muss daher eine zusätzliche Quelle das Gas produzieren. Die sauerstoffhaltige Photosynthese ist der führende Kandidat.

Ozon (O.3). In der Stratosphäre der Erde spaltet die Strahlung Sauerstoff auf, der sich dann zu Ozon rekombiniert. Ozon ist zusammen mit flüssigem Wasser eine starke Biosignatur. Während Sauerstoff bei sichtbaren Wellenlängen nachgewiesen werden kann, kann Ozon bei infraroten Wellenlängen nachgewiesen werden, was für einige Teleskope einfacher ist.

Methan (CH4) plus Sauerstoff oder saisonale Zyklen. Sauerstoff und Methan sind eine umständliche chemische Kombination, die ohne Photosynthese nur schwer zu erreichen ist. Ein saisonaler Zyklus steigender und fallender Methankonzentrationen ist ebenfalls ein gutes Lebenszeichen. Auf einem toten Planeten sind die Methanwerte ziemlich konstant und nehmen auf lange Sicht leicht ab, wenn das Sternenlicht die Moleküle spaltet.

Methylchlorid (CH3Cl). Auf der Erde entsteht dieses Gas durch das Verbrennen von Vegetation (hauptsächlich Waldbrände) und durch die Einwirkung von Sonnenlicht auf Plankton und Meerwasserchlor. Oxidation zerstört es. Die relativ schwache Strahlung eines M-Sterns kann jedoch dazu führen, dass sich das Gas in nachweisbaren Mengen ansammelt.

Lachgas (N.2Ö). Wenn Pflanzenmaterial zerfällt, setzt es Stickstoff in Form von Lachgas frei. Abiotische Quellen dieses Gases wie Blitze sind vernachlässigbar.

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